Vom Chion-in aus ist es nur noch ein Katzensprung in das Gion-Viertel. In den zahlreichen traditionellen Teehäusern erlebt man japanische Unterhaltungskultur vom Feinsten. Wer ein Teehaus besuchen möchte, braucht nicht nur ein dickes Portmonee. Die eigentliche Eintrittskarte ist ein Bürge, der einen persönlich empfiehlt.
Wer etwas Geduld mitbringt, hat in Gion allerdings gute Chancen, abends für einen kurzen Moment eine echte Geisha (in Kyōto werden sie Geiko genannt) sehen zu können, bevor sie in einem Teehaus verschwindet. Wir hatten leider kein Glück.
Geisha sind übrigens keine Prostituierte und waren es auch nie, sondern es sind hervorragend ausgebildete Unterhaltungskünstler. Ursprünglich war es sogar ein reiner Männerberuf.
- Model: Canon EOS 350D DIGITAL
- Exposure: 1/100 s
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