LibreOffice braucht Starthilfe
Der nach den Querelen mit Oracle entstandene Open Office-Fork LibreOffice erfreut sich einer weiter zunehmenden Beliebtheit. Dass es ab Fedora 15 das vorinstallierte Office-Paket sein wird, gilt als sicher. Auch Ubuntu hat sich für LibreOffice entschieden, Canonical hat außerdem einen Entwickler für das Projekt abgestellt.
Um die Stiftung nun auch finanziell auf eigene Beine zu stellen, sammelt die OpenOffice.org Deutschland e.V. Spendengelder. Bevorzugt soll die Stiftung in Deutschland eingetragen werden, da sie so “die größtmögliche Stabilität garantiert - nicht nur für Anwender, sondern auch für Entwickler, Firmen und Behörden.” Das deutsche Recht verlangt allerdings einen Kapitalstock von mindestens 50.000 Euro. Dieser soll bis zum 21. März eingesammelt sein. Ein hohes Ziel, von dem die Foundation allerdings mittlerweile “nur” noch knapp 5.000 Euro entfernt ist.
Die OpenOffice.org Deutschland e.V. ist nach eigener Aussage ein gemeinnütziger Verein, so dass alle Spenden in Deutschland steuerlich geltend gemacht werden können.
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