Sun Certified Java Programmer

Friday, February 25, 2005 2:42:04 PM

Ich habe heute meinen Test zum Sun Certified Java Programmer bestanden.

Als nächstes kommt nun der Java Developer-Test dran, vielleicht noch diesen Herbst...

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Tags: Java Certificates

Gute alte Zeit

Monday, February 14, 2005 10:56:26 PM

Die Soundfähigkeiten der Commodore-Computer C64 und Amiga sind legendär.

Als die Rechner auf den Markt kamen, dudelten sie alles andere locker an die Wand. Während andere Heimcomputer und auch der IBM-Kompatible gerade mal Pieplaute von sich geben konnten, hatte der C64 einen 3-kanäligen Synthesizer und der Amiga sogar vier echte Stereo-Soundkanäle.

Dementsprechend haben die Musikeigenschaften die C64- und Amiga-Generation geprägt. Einige der damaligen Musiker haben es in den kommerziellen Markt geschafft, zum Beispiel Sven Väth oder Snap.

Hobby-Musiker haben sich nun den Klassikern angenommen und sie teils mit moderner Technik, teils mit den schrägen Originalsounds aufgepeppt. Das Ergebnis ist mehr als beeindruckend und braucht sich teilweise qualitativ gar nicht mal gegen Kommerzmusik zu verstecken.

Ein paar interessante Links:

  • remix.kwed.org ist ein schier unerschöpflicher Vorrat an C64-Remixen. Respekt!
  • amigaremix.com bietet etliche Amiga-Remixe
  • SLAY Radio ist ein Online-Radio mit C64-Remixen nonstop. Achtung: absolute Suchtgefahr!

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Tags: Amiga, C64, Chiptunes

KVB hört auf seine Kunden

Monday, January 17, 2005 11:40:39 PM

Bei der KVB, den Kölner Verkehrs-Betrieben, ist der Kunde König.

Ein Lauftext auf den Zugtafeln beweist dies eindrucksvoll. Dort heißt es:

Nutzen Sie die Gelegenheit: diese Wochen beraten Sie das KVB Team über das neue Handy Ticket.

Ich finde es klasse, dass das KVB-Team sich von seinen Kunden beraten lässt.

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Tags: Denglisch, Fun

Preisgabe

Thursday, December 23, 2004 5:59:20 PM

Nur falls sich mal jemand (so wie ich heute) fragt, was “Preisgabe” auf einem internationalen Paketschein bedeutet...

Wenn ein international verschicktes Paket nicht zugestellt werden kann, hat man mehrere Möglichkeiten, was mit dem Paket geschehen soll. So kann man es sich zum Beispiel kostenpflichtig zurückschicken lassen.

Die einzige kostenlose Option ist die “Preisgabe”, welche jedoch nirgendwo näher erklärt wird. Also habe ich mal bei DHL angerufen und gefragt.

Preisgabe bedeutet, dass der Inhalt des Pakets von der Post versteigert und der Erlös von ihr behalten werden darf, wenn das Paket nicht zugestellt werden konnte.

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Alles Lüge!?

Tuesday, December 21, 2004 8:46:05 AM

Diese Weisheit von Rio Reiser trifft auch auf die Mondlandung zu — so jedenfalls sagt es eine Verschwörungstheorie im Internet.

Die Kritiker haben die Bilder und Filmaufnahmen der NASA analysiert. Sie stören sich mitunter daran, dass Sterne auf den Fotos fehlen, an merkwürdigen Schattenverläufen oder einer flatternden Fahne in der nicht vorhandenen Mondatmosphäre. In einer Sendung hatte auch Spiegel-TV das Thema aufgegriffen.

Uwe Rexin hat sich mit den dargebotenen Argumenten nicht abgefunden. Auf seiner Website über die Mondlandung stellt er den Meinungen der Kritiker sachlich seine Gegenargumente gegenüber. Aber auch umgekehrt scheut er sich nicht, die Gegenantwort der Kritiker für seine Argumente für eine Mondlandung abzudrucken. So entstand sein sehr objektiver, ausgewogen argumentierter und unterm Strich einfach nur lesenswerter Webauftritt. Super!

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Tags: Linktipp

Alter Rechenknecht

Monday, October 25, 2004 12:20:42 AM

Der Computer war von je her reine Männersache. Er wurde in den 50er Jahren von Amerikanern erfunden. Auch heute noch steht der schnellste Computer der Welt in Amerika. Na sicher, und der Mond ist viereckig, richtig?

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Tags: Referat

Gefährliche Menschen

Monday, June 21, 2004 9:52:29 PM

“Die wirklich gefährlichen Menschen glauben, dass das, was immer sie auch tun, einzig und allein und ohne Frage die richtige Sache ist.” - Wednesday

Aus Neil Gaimans American Gods.

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Tags: Zitat

Ostern 2004

Monday, April 12, 2004 12:46:19 PM

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CeBIT reloaded

Saturday, March 27, 2004 11:03:08 PM

Spät aber doch berichte ich über meinen Besuch auf der CeBIT 2004.

Notdienst

Geradezu schauerlich war der Stand von Kuert Datenrettung. Verkokelte und verrostete Festplatten lagen dort in Massen. Dazwischen stand ein verschmorter Computer, der innen glühte und dampfte. Auf ihm ein Monitor mit einer mit Wasser gefüllten Bildröhre. Unglaublich, dass diese Firma aus diesem Schrott noch die Daten lesen kann. Der Preis für so eine Rettung ist sicher auch ein gutes Lehrgeld dafür, nächstes Mal doch besser ein wenig mehr in Backups zu investieren.

Erfreuliches von Sigma

Der aufmerksame Leser meiner Homepage weiß ja, dass ich mir eine Canon EOS 300D gegönnt habe. Der Nachteil dieser Digitalkamera ist, dass er die Brennweite der Objektive um den Faktor 1,6 verlängert. Normale Zoomobjektive mit einer Brennweite von 28-200 mm taugen hier gerade mal als reines Teleobjektiv. Deshalb gibt es von Canon ein Spezialobjektiv, welches auch Weitwinkelaufnahmen erlaubt, dafür aber nur einen Telebereich bis 80 mm (entsprechend Kleinbildfilm) bietet.

Sigma hat sich des Problems angenommen und wird im Laufe des Jahres ein Zoomobjektiv für die EOS 300D herausbringen, welches den Bereich von etwa 28-200 mm (entsprechend Kleinbild) abdecken wird.

Mit Sigma habe ich bereits bei meiner analogen EOS 500N gute Erfahrung gemacht. Vor allem schön ist, dass trotz Preiswertobjektiv der Fokusring nicht das Objektiv mitdreht, was vor allem für Polfilter wichtig ist. Mein Fazit daher: gekauft!

Antiwerbung

Hier konnte ich mir das Lachen doch nicht verkneifen: ein Stand warb damit, dass Microsoft einer ihrer Kunden sei. Zugegeben, so etwas ist nur für Linux-Fans unfreiwillig komisch.

Mein neues Handy

Nachdem mich weder Nokia noch Siemens mit ihren letzten Handy-Modellen überzeugen konnten, habe ich mir vorgenommen, nächstes Mal das Vertrauen einer ganz anderen Firma zu schenken. Was liegt also näher, als sich mal auf der CeBIT umzusehen, was die Konkurrenz aus Japan so zu bieten hat?

Samsung hat mich hier sofort gefesselt... Das SGH-i500 ist ein Clamshell PDA Phone, welches PalmOS als Betriebssystem verwendet. Das Display ist berührungsempfindlich und kann mit dem Finger bedient oder mit dem Stift, welches unten in dem Handy steckt, beschrieben werden. Das Display lässt sich um 180 Grad drehen und dann rücklings auf die Tastatur klappen, so dass das Handy auch als reines PDA zu verwenden ist. Es verfügt außerdem über eine eingebaute Kamera und einen SD-Slot für Speicherkarten.

Das Display hatte lediglich die klassische Palm-Auflösung von 160x160 Pixeln, für moderne Palm-Anwendungen leider ein wenig zu gering. Das SGH-i500 wird allerdings bis zu seiner Markteinführung im Herbst noch die eine oder andere Änderung erfahren, so dass möglicherweise auch ein hochauflösendes Display eingebaut werden wird. Bleibt zu hoffen, dass Samsung bis dahin auch eine Java-Unterstützung eingebaut hat. Jedenfalls hat das SGH-i500 gute Chancen, der Nachfolger meines S55 zu werden.

Flachmänner

Eins machte die CeBIT überdeutlich: die Bildröhre ist tot. Die einzige Röhre, die ich auf der Messe fand, war die mit Wasser gefüllte auf dem Stand von Kuert Datenrettung. Ein Blick in die Zukunft war also fester Bestandteil des Programms.

Beeindruckend war hier, was heute aus TFT-Bildschirmen herausgeholt werden kann. Niedrige Auflösungen, dunkles Bild oder Farbverzerrungen am Rand gehören der Vergangenheit an. Und die Spezialbildschirme gingen sogar noch weiter. An einem Stand konnte man zum Beispiel einen 3D-Flachbildschirm bewundern. Wenn man auf einer markierten Stelle stand und seinen Kopf gerade richtete, war das Bild tatsächlich dreidimensional. Und das ohne technische Hilfsmittel wie einer Spezialbrille.

An anderer Stelle wunderte ich mich, warum Röntgenaufnahmen ausgestellt wurden. Bis ich dann bei näherem Hinsehen sah, dass es keine Röntgenfilme waren, sondern ein ultrahochauflösender Flachbildschirm. Er konnte zwar nur Graustufen darstellen, aber die einzelnen Pixel musste man tatsächlich mit einer Lupe suchen.

Gestochen scharfe Bilder vom Karneval in Rio demonstrierten dann auch, warum HDTV ebenfalls eine zunehmend wichtige Rolle spielen wird. Das gute alte Fernsehformat PAL ist schlicht und einfach viel zu schlecht für moderne Bildschirme. Wirklich beeindruckend waren dann der größte LCD- und Plasma-Fernseher der Welt, welche mal eben knapp eine ganze Wohnzimmerwand einnehmen.

Doppelt hält besser?

Ein bekannter Büromaschinenhersteller stellte auf der CeBIT moderne Office-Kopierer vor, bestehend aus Scanner und Farblaserdrucker, die in einem Gerät vereint sind. Die Druckkosten sind für Schwarzweißdrucke so gering wie bei einem normalen Laserdrucker, erklärte der Herr vom Stand.

Was mir allerdings auffiel, war, dass zwei Netzwerkkabel in das Gerät gingen. Nach dem Grund dafür gefragt, erklärte man mir, dass ein Netzwerkkabel für den Scanner und einer für den Drucker sei. So könne man auch dann noch scannen, wenn der Drucker gerade einen Druckauftrag abarbeitet. Auf meinen Einwand, dass das Netzwerk paketorientiert und fullduplex arbeitet und deshalb ein Kabel ausreichend wäre, ging er nicht näher ein. Er sei halt kein Techniker. Man ahnt jedoch den wahren Grund, wenn man bedenkt, dass der Drucker normalerweise nur über eine Centronics-Schnittstelle verfügt und der Ethernet-Anschluss für den Drucker als Modul dazugekauft werden muss. Der Aufpreis sei ehrlich gegönnt, aber es schadet sicher nicht, hier mit offenen Karten zu spielen.

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Domainnamen-Missbrauch

Thursday, January 29, 2004 12:52:38 AM

Aus aktuellem Anlass: Spammer und E-Mail-Viren verwenden meist gefälschte Adressen, um ihr Unwesen zu treiben.

Es kommt leider immer wieder vor, dass Spam oder E-Mail-Viren mit der shredzone als vermeintlicher Absender verschickt werden. E-Mails, die im Internet verschickt werden, haben einige Parallelen zu der klassischen Briefpost.

So hielte mich nichts davon ab, jemanden einen Brief mit dem Bundeskanzler oder dem Weihnachtsmann als Absender zu schreiben. Die Post prüft nicht, ob der Absender korrekt ist, und stellt den Brief dem verdutzten Empfänger zu.

Analog arbeitet das Internet. Auch hier kann die E-Mail einen beliebigen Absender tragen. Die Mail-Server kümmert dies wenig; sie stellen die E-Mail dennoch zu. Spammer bedienen sich dieses Tricks, um ihre wahre Identität zu verschleiern. Es verrät sie lediglich der E-Mail-Header, eine Art Poststempel, der genau protokolliert, wo die E-Mail aufgegeben wurde und welchen Weg sie durch das Internet genommen hat.

Ich bin also weder der Urheber solcher Spam-Mails oder E-Mail-Viren, noch habe ich eine Möglichkeit, sie zu verhindern.

Was kannst du als Empfänger machen?

Am besten gar nichts. Seriöse Firmen verschicken keine Spam-Mails, und erst recht nicht mit gefälschtem Absender. Die auf diese Weise verschickten Angebote sind in aller Regel unseriös und zielen dann nur darauf ab, dir auf betrügerische Weise das Geld aus der Tasche zu ziehen oder anderen Schaden zuzufügen.

Auch auf Versprechen in der E-Mail, dass man aus dem Verteiler ausgetragen wird, wenn man auf einen Link klickt oder eine “Remove”-Antwort zurückschickt, solltest du nicht hereinfallen. Sobald du dem Spammer gegenüber den Wunsch äußerst, aus der Liste gestrichen zu werden, weiß er, dass du die E-Mail tatsächlich empfangen und gelesen hast. Dadurch gewinnt deine E-Mailadresse sogar noch an Wert, und wird um so mehr mit Spam zugemüllt.

Auch eine Strafverfolgung des Original-Absenders ist meist aussichtslos, da dieser meist im Ausland sitzt oder sich selbst als Opfer irgendeiner bösartigen Attacke eines Unbekannten wähnt, der seiner Firma damit schaden möchte. Wie will man da das Gegenteil beweisen?

Das beste Mittel gegen solchen Spam ist also, ihn einfach sofort zu löschen und zu vergessen. Denn nur, solange es immer noch Leute gibt, die auf diese unverlangte Werbung reinfallen und die Spammer damit Geld verdienen, wird es auch weiter den Spam geben.

Was kann ich als Eigentümer der Domain machen?

Leider auch nichts. Der Spammer verwendet meine Domain als gefälschten Absender und stellt die E-Mail dann irgendwo ins Internet. Ich habe keine Möglichkeit, dies festzustellen oder zu unterbinden.

Meine einzige Möglichkeit wäre, den Verursacher zu verklagen. Aber das ist praktisch aussichtslos, ebenfalls aus oben genannten Gründen: der Verursacher sitzt entweder im Ausland oder streitet jegliche Schuld ab.

Alles, was ich also machen kann, ist auf diese Weise über den Missbrauch zu informieren.

Wie stelle ich eigentlich fest, dass meine Domain missbraucht wird?

Da die E-Mail über fremde Mailserver geleitet wird, bekomme ich es direkt nicht mit. Was ich jedoch als vermeintlicher Absender erhalte, sind E-Mails, wenn eine Spam-Mail nicht zugestellt werden konnte oder der Empfänger gerade in Urlaub ist und eine automatische Abwesenheits-Mail aktiviert hat. Selten gibt es auch Beschwerden von Empfängern, die mich tatsächlich für den Absender halten. Dies alles sind Indizien dafür, dass wieder jemand meine Domain missbraucht.

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Tags: Spam