Lenovo ThinkPad X100e und Fedora 13 - Teil 1
Mit dem ThinkPad X100e hat Lenovo ein ziemlich attraktives Netbook auf den Markt gebracht, nicht zuletzt wegen des Designs, der Ausstattung und des Preises. Doch wie steht es mit der Linux-Unterstützung? Und lässt sich die einzige wirkliche Schwäche, der stromhungrige Prozessor, auch unter Linux ein wenig lindern?
In diesem ersten Teil beschreibe ich erst einmal die Hardware selbst. Der zweite Teil wird sich mit der Installation von Fedora 13 auf dem System beschäftigen, und im dritten Teil gebe ich dem System noch einen letzten Schliff, Stromsparmaßnahmen inklusive.
Aber schauen wir uns das ThinkPad erst einmal etwas näher an...
Tatsächlich noch leiser
Hmm... Also, Samsung-Festplatten waren ja eigentlich schon immer verdammt leise.
Heute habe ich aber zwei Samsung HD161HJ verbaut. Und die sind tatsächlich noch leiser. Ich muss schon genau hinhören, um das leise Fiepen der Plattenmotoren zu hören. Mittlerweile ist tatsächlich der Lüfter vom Ultra Silent-Netzteil die “lauteste” Komponente. Und das, obwohl es gleich zwei Platten sind und ich keinerlei Dämpfungsmaßnahmen ergriffen habe.
Wahnsinn!
Canon EOS 400D, kleiner Vorabtest
Heute hatte ich das Glück, bei einem Elektrohändler in Köln für ein paar Minuten die neue Canon EOS 400D in Händen halten und ein wenig damit herumspielen zu können. Natürlich will ich euch meine Erfahrungen nicht vorenthalten.
Vom Gehäuse her ähnelt die neue EOS dem Vorgängermodell, der 350D. Sie liegt griffig in der Hand und fühlt sich dabei hochwertig an. Gegenüber zu meiner alten 300D ist sie ein großes Stück leichter und kompakter.
Der deutlichste Unterschied zur 300D und 350D fällt auf der Rückseite auf. Die 400D hat ein deutlich größeres Display, was zu Lasten der kleinen Info-LCD ging, die bei der 300D und 350D noch über dem Hauptdisplay war, bei dem neuen Modell aber gestrichen wurde. Die 400D stellt nun sämtliche Einstellungen (also auch ISO, Weißabgleich etc) auf dem Hauptdisplay in großen schwarzen Lettern auf weißem Grund dar. Die Anzeige war zwar relativ hell, wirkte aber gegen die Kunstbeleuchtung im Laden immer noch ein wenig schlapp. Wenn man sich draußen in der Sonne aufhält, dürfte es ziemlich schwierig werden, im hellen Licht und durch eine Sonnenbrille die Parameter vom Display abzulesen, so dass man unter solchen Bedingungen eher nicht weiß, wieviele Bilder noch auf die Karte passen, welche Auflösung eingestellt ist oder ob ISO oder Weißabgleich korrekt eingestellt sind. Hier wird erst ein richtiger Praxistest Klarheit bringen, ob die 400D auch bei Sonnenlicht noch bedienbar ist.
Damit das Hauptdisplay bei den Aufnahmen nicht blendet, befindet sich darüber ein kleiner Näherungssensor. Sobald er das Gesicht (oder zum Beispiel den Bauch) des Trägers erkennt, schaltet er das Display ab. Diese Technik funktioniert tadellos; selbst bei Brillenträgern, die das Okular nicht unmittelbar am Auge halten können.
Durch den Sucher fällt die neue Anordnung der sieben Fokusfelder gut auf. Wie bei den Vorgängermodellen wird auch hier das Fokusfeld, auf das scharf gestellt wurde, durch einen roten Lichtpunkt markiert. Die Kamera stellt mit dem Canon-Standardobjektiv aus dem Set zügig scharf. Das Auslösegeräusch klingt wie bei der 350D satt, hochwertig und professionell.
Tja, leider musste ich die Kamera dann wieder zurückgeben, bevor ich mir die Menüs näher ansehen konnte. Mein Fazit: Gegenüber zu meiner EOS 300D ist der technische Fortschritt überdeutlich. Zur 350D haben sich dagegen nur Details verändert, so dass ein Upgrade von diesem Modell sich nicht wirklich lohnen würde.
Ob das größere Display und der dadurch notwendige Wegfall der Info-LCD nun Fluch oder Segen ist, darüber bin ich mir noch nicht so sicher. Die Vorteile liegen darin, dass in dem großen Hauptdisplay sämtliche Einstellungen auf einen Blick dargestellt werden, man also nicht mehr (wie es mir schon häufig passierte) versehentlich mehrere Bilder mit einer falschen ISO-Einstellung macht. Der Nachteil ist natürlich der höhere Stromverbrauch, wodurch der Akku schneller erschöpft ist, und vermutlich auch Schwierigkeiten, dieses Display bei sehr hellem Umgebungslicht noch problemlos ablesen zu können.
