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LibreOffice braucht Starthilfe

Thursday, February 24, 2011 12:08:54 AM

Der nach den Querelen mit Oracle entstandene Open Office-Fork LibreOffice erfreut sich einer weiter zunehmenden Beliebtheit. Dass es ab Fedora 15 das vorinstallierte Office-Paket sein wird, gilt als sicher. Auch Ubuntu hat sich für LibreOffice entschieden, Canonical hat außerdem einen Entwickler für das Projekt abgestellt.

Um die Stiftung nun auch finanziell auf eigene Beine zu stellen, sammelt die OpenOffice.org Deutschland e.V. Spendengelder. Bevorzugt soll die Stiftung in Deutschland eingetragen werden, da sie so “die größtmögliche Stabilität garantiert - nicht nur für Anwender, sondern auch für Entwickler, Firmen und Behörden.” Das deutsche Recht verlangt allerdings einen Kapitalstock von mindestens 50.000 Euro. Dieser soll bis zum 21. März eingesammelt sein. Ein hohes Ziel, von dem die Foundation allerdings mittlerweile “nur” noch knapp 5.000 Euro entfernt ist.

Die OpenOffice.org Deutschland e.V. ist nach eigener Aussage ein gemeinnütziger Verein, so dass alle Spenden in Deutschland steuerlich geltend gemacht werden können.

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Tags: LibreOffice, Spende

Fedorablog-Artikel sind zurück

Monday, February 21, 2011 11:47:06 PM

Soeben habe ich die wichtigsten Artikel aus dem früheren Fedorablog freigegeben. Sie sind (zusammen mit mittlerweile ein paar neuen Artikeln) unter der Kategorie Fedorado zu finden.

Der Fedorablog war ein von mir betriebener Blog, der sich auf Fedora-Linux spezialisiert hatte und auf fast vier Jahre Laufzeit zurückblicken konnte. Vor etwa anderthalb Jahren habe ich den Blog dann offline gestellt. Seitdem waren die Artikel nicht mehr verfügbar.

Eigentlich hatte ich geplant, sie schnellstmöglich in meinen privaten Blog, der shredzone, umzuziehen, aber die Arbeiten an der eigenen Blogsoftware dauerten dann doch wesentlich länger als erwartet. Wie auch immer: jetzt sind sie wieder da! :-)

Ich habe nicht alle Artikel aus dem alten Blog übernommen. Weggefallen sind im Wesentlichen veraltete Artikel, die inhaltlich mittlerweile keine Relevanz mehr haben (zum Beispiel waren das Ankündigungen zu früheren Fedora-Releases).

Viel Spaß beim Stöbern! Ich freue mich schon, jetzt auch wieder mehr über Fedora schreiben zu können, wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie im früheren Fedorablog.

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Google Earth 6 im 64-bit-Scheinpaket

Monday, January 24, 2011 1:31:54 AM

Unglaublich, aber wahr: Google bietet Google Earth mittlerweile auch als rpm-Pakete für Fedora an, wenn auch derzeit nur auf der englischsprachigen Website.

Die Überraschung war für mich außerdem groß, dass endlich eine überfällige Version für 64-bit-Systeme angeboten wird. Wie ich kurz darauf feststellen durfte, trügt der Schein allerdings, denn es müssen weiterhin erst einmal ein ganzer Batzen an 32-bit-Paketen von Hand vorinstalliert werden, bevor Google Earth zum Start zu bewegen ist. Von einer echten 64-bit-Fassung kann also keine Rede sein.

Gehen wir wieder einmal die obligatorische Installationsprozedur durch. Das folgende Paket muss in jedem Fall auf allen Systemen installiert werden:

yum install redhat-lsb.i686

Auf 64-bit-Systemen installiert man dann noch die oben versprochenen 32-bit-Pakete mit folgendem Kommando dazu:

yum install gtk2.i686 mesa-libGL.i686 libSM.i686

Und wenn auf einem 64-bit-System der proprietäre Nvidia-Treiber installiert ist, muss außerdem noch folgendes Paket nachgeschoben werden:

yum install xorg-x11-drv-nvidia-libs.i686

Jetzt kann endlich das Google Earth-rpm heruntergeladen werden. Je nach Wunsch in der 32-bit- oder 64-bit-Fassung, eigentlich ist es wegen der 32-bit-Abhängigkeiten sowieso egal. Installiert wird es mit:

yum localinstall google-earth-stable_current_*.rpm

Normalerweise würde yum localinstall selbst die notwendigen Abhängigkeiten installieren, aber Google hat es leider versäumt, die entsprechenden Informationen im rpm-Paket abzulegen.

Zu guter Letzt habe ich noch zwei gute Nachrichten und eine schlechte Nachricht.

Die guten zuerst. Das Google-Paket kümmert sich selbst um SELinux, so dass hier schon mal keine weitere Handarbeit notwendig ist. Außerdem sieht die Benutzeroberfläche endlich gut aus, und auch Koordinaten werden korrekt lokalisiert. Das selbstgebaute Script aus den früheren Installationsanleitungen ist also jetzt nicht mehr notwendig.

Die schlechte Nachricht: Google Earth stürzt jedes mal beim Beenden ab (zumindest bei allen meinen Tests) und erzeugt dann eine neue Protokolldatei in .googleearth/crashlogs. Aber das lässt sich sicherlich verkraften.

Mit Dank an Ruffneck für den Hinweis auf die Google Earth-rpm-Pakete.

Gnome-Screensaver auswechseln

Monday, December 13, 2010 1:41:25 AM

Es gibt zwei Sachen, die mich am Gnome-Screensaver wirklich stören.

Die eine ist, dass es keine Möglichkeit gibt, die einzelnen Bildschirmschoner zu konfigurieren. Der Gnome-Screensaver-Entwickler William Jon McCann verkauft das tatsächlich als Feature. Er hat für sich (und den Rest der Welt) entschieden, dass Bildschirmschoner, die eine Konfiguration benötigen, von Natur aus kaputt seien.

Die andere ist, dass der mitgelieferte Diashow-Bildschirmschoner für heutige Verhältnisse einfach nur gähnend langweilig ist.

Zum Glück lässt sich der Gnome-Bildschirmschoner relativ schmerzlos gegen den klassischen XScreensaver auswechseln:

yum remove 'gnome-screensaver*'
yum install xscreensaver

Anschließend muss man sich einmal von Gnome abmelden, um den Gnome-Screensaver zu beenden und den XScreensaver zu starten.

Danach findet man an gewohnter Stelle ein komfortables Konfigurationstool, das kaum einen Wunsch offen lassen dürfte. Und mit GLSlideshow gibt es auch einen Diashow-Bildschirmschoner, der dank Zoom-Effekt die Fotos interessanter in Szene setzt.

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Tags: Gnome, Pimp My Fedora

Google Earth 6 und Fedora

Wednesday, December 1, 2010 1:04:37 AM

Google hat Google Earth in Version 6 veröffentlicht, welches einige Verbesserungen in der Street View- und 3D-Ansicht bietet, aber leider auch eine kleine Verschlimmerung bei der Linux-Installation.

Als ob die Installation unter Fedora nicht schon kompliziert genug wäre, benötigt die Version 6 zusätzlich das Aufspielen eines weiteren Pakets:

yum install redhat-lsb.i686

Danach muss erst einmal wie bereits beschrieben der Installer unter Fedora 14 lauffähig gemacht werden, bevor die eigentliche Installation durchgeführt werden kann.

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Tags: F14, Google Earth

Lenovo ThinkPad X100e und Fedora 14

Thursday, November 4, 2010 11:39:32 PM

Nachdem die Installation von Fedora 13 auf dem Lenovo ThinkPad X100e nicht gerade besonders glatt lief, war ich sehr gespannt, wie sich Fedora 14 alias Laughlin auf dem System macht und welche Probleme zwischenzeitlich behoben wurden.

Schon beim ersten Start gab es eine positive Überraschung. Waren bei Fedora 13 noch Kernel-Optionen notwendig, um das System zu starten, fährt es nun bei Fedora 14 ohne Murren mit Plymouth hoch. Probleme gab es bei Fedora 13 außerdem mit der Steuerung der Hintergrundbeleuchtung und mit der Audioschnittstelle. Laughlin konnte auch hier punkten. Die Helligkeit lässt sich regeln, und endlich verstummen auch die eingebauten Lautsprecher, wenn man einen Kopfhörer anschließt. Das Suspend/Resume arbeitet nun ebenfalls einwandfrei, ohne dass ein Quirk notwendig ist. Das X100e geht problemlos schlafen und steht nach dem Aufwachen sofort wieder bereit.

Der für WLAN notwendige Treiber hat offenbar immer noch keinen Einzug in den Kernel erhalten, so dass es bei Fedora 14 weiterhin notwendig ist, den Treiberquelltext von Realtek herunterzuladen und selbst zu kompilieren. Hoffen wir, dass diese Schritte mit Fedora 15 der Vergangenheit angehören werden.

Eine Überraschung war, dass das Touchpad nun auch Multitouch unterstützt. Nach Installation des Pakets gpointing-device-settings konnten die entsprechenden Optionen ausgewählt werden, um zum Beispiel zum Scrollen mit zwei Fingern über das Touchpad zu wischen.

Vom fehlenden WLAN-Treiber abgesehen, zeigt sich Fedora 14 auf dem X100e von seiner besten Seite. Es macht richtig Spaß, mit dem Netbook zu arbeiten.

Google Earth und Fedora 14

Wednesday, November 3, 2010 11:08:41 PM

Fedora 14 ist da, und damit ist es wieder einmal Zeit für meinen traditionellen Artikel, wie man Google Earth auf diesem Linux installiert. Natürlich hat sich Google auch dieses Mal etwas einfallen lassen, damit die Installation nicht zu leicht fällt.

Grundsätzlich gilt der Artikel zur Installation auf Fedora 13 weiterhin für Laughlin. Allerdings endet das Installationsvergnügen diesmal schon sehr früh, da der Installer bereits kurz nach dem Start mit einem spektakulären parser error abstürzt. Folgende Schritte lösen das Dilemma:

./GoogleEarthLinux.bin --target /tmp/ge

Der Aufruf bricht ebenfalls mit der Fehlermeldung ab, allerdings liegt der entpackte Installer nun im /tmp/ge-Verzeichnis und ist bereit, um mit einem Workaround zum Leben erweckt zu werden:

cd /tmp/ge/setup.data/bin/Linux/x86/
mv -f setup.gtk setup.gtk2
cd /tmp/ge
./setup.sh

Das war es auch schon! Alle weiteren Schritte erfolgen nach der Installationsanleitung für Fedora 13.

Schau doch in etwa 6 Monaten wieder vorbei zu einer neuen Folge, wenn es heißt: “Google Earth und Fedora 15”. ;-)

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Tags: F14, Google Earth

Google Earth und Fedora 13

Friday, August 6, 2010 1:51:53 AM

Und wieder einmal beschäftige ich mich mit meinem Lieblingsthema, der Installation von Google Earth auf einem Fedora-System.

Mit der Version 5.2 bringt Google zwar ein paar nette neue Features, die Installation ist auf einem aktuellen Linux aber weiterhin nicht ohne ein paar zusätzliche Handgriffe erledigt.

In diesem Artikel beschreibe ich, wie man Google Earth unter Fedora 13 vernünftig ans Laufen kriegt.

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Tags: F13, Google Earth

Lenovo ThinkPad X100e und Fedora 13 - Teil 4

Tuesday, August 3, 2010 11:43:18 PM

Willkommen zum ungeplanten vierten Teil des Dreiteilers, wie man Fedora auf dem Lenovo ThinkPad X100e installiert. ;-)

Ich beschreibe diesmal, wie man mit laptop-mode-tools weitere Stromsparmaßnahmen vornimmt, um noch ein wenig mehr Laufzeit aus dem Akku herauszukitzeln.

Lenovo ThinkPad X100e und Fedora 13 - Teil 3

Wednesday, June 16, 2010 12:14:25 AM

Im vorherigen Teil wurde beschrieben, wie Fedora 13 auf dem ThinkPad X100e installiert und die Hardware fast komplett unterstützt wird. In diesem letzten Teil werde ich nun noch etwas Feinschliff am System anlegen.