Einzelne Fundstücke und Kuriositäten aus dem Alltag.
Der Computer der Zukunft
So hat man sich 1954 einen Computer für zu Hause vorgestellt:

Wissenschaftler der RAND Corporation bauten dieses Modell, um zu zeigen, wie ein “Heimcomputer” im Jahr 2004 aussehen könnte. Allerdings wird die notwendige Technologie für den Durchschnittshaushalt unerschwinglich sein. Auch gaben die Wissenschaftler gerne zu, dass der Computer noch nicht erfundene Technologien benötigt, um tatsächlich zu funktionieren, aber in 50 Jahren wird der wissenschaftliche Fortschritt diese Probleme voraussichtlich lösen. Dank Fernschreiberschnittstelle und der Fortran-Programmiersprache wird der Computer leicht zu bedienen sein.
Quelle: The Tech Savvy Educator
Bild Nummer 37
Das Wochenende verbrachte ich mit dem Sortieren der Fotonegative, die sich als Relikt aus meiner Analogfilmära seit 1996 angesammelt hatten. Dabei fiel mir auf, dass im Labor Negativstreifen aneinander geklebt werden, vermutlich damit sie als ein langer Film durch die Maschine gezogen werden können. Nach dem Entwickeln werden die Negative dann in kurze Abschnitte aufgeteilt und eingetütet. Das Filmende wird jedoch nicht am Klebestreifen durchtrennt, sondern kurz davor. Man findet in seiner Negativtasche also stets noch ein paar Millimeter vom benachbarten Filmstreifen.
An sich ist das kein Thema, wenn da nicht manche Kameras wären, die auf einen 36-er Film noch ein 37. Bild quetschen. Meistens geht das gut, und man findet dann tatsächlich 37 Abzüge in der Fototasche. Manchmal wird der Film aber auch am Bild 37 jäh mit dem nächsten Film verklebt, und schon wandern ein paar Millimeter jenes Bildes in die Negativtasche eines Fremden.
Das hier sind die Bilder, die ich auf diese Weise gefunden habe:

Ein großer Teil des Bildes wird vom Klebestreifen verborgen. Wenn man den Kleber rückstandslos entfernen könnte, könnte man sogar noch deutlich mehr sehen.
Camping verboten!
So, ich bin aus Rhodos zurück. Es wird noch etwas brauchen, bis ich die Fotos sortiert und nachbearbeitet habe. Diesmal ist auch mindestens ein Panorama- und ein HDR-Tonemap-Bild dabei.
Vorab schon mal eine kleine Kostprobe... 

Ubuntu jetzt auch zum Trinken
Da ist Fedora die Konkurrenz doch wieder eine Nasenlänge voraus! Heute fand ich in einer Weinhandlung einen südafrikanischen Weißwein mit einem nicht gerade unbekannten Namen: Ubuntu (untertitelt mit “to share with friends”).

Im Gegensatz zur Distribution wird das vergorene Traubengetränk jedoch nicht kostenlos angeboten, so dass ich von einer Verköstigung desselben absah. Zunächst jedenfalls... 
Preisfrage
Wie montiert man diese Kuppelkamera an die Decke...

...ohne das Garantiesiegel zu brechen?
Was der Firefox sonst noch kann
Der Firefox ist nicht nur ein guter Browser...

...sondern eignet sich auch zum Feuerlöschen, wie das Fundstück beweist:
Hauptsache Verboten!
Ich bin zurück von meinem Kurzausflug in unsere Hauptstadt Berlin, mit genug Inspirationen im Gepäck, um für die nächsten Tage meinen Blog zu füllen. So besuchte ich zum Beispiel das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, welches sich in der Nähe des Brandenburger Tors befindet.
Es ist schon ein beeindruckendes Kunstwerk. Von Außen betrachtet wirkt es eher flach, gleichmäßig und unspektakulär. Wenn man es jedoch betritt, verändert es seinen Charakter völlig.
So ist der Boden zwischen den 2711 Stelen nicht ebenerdig, sondern abschüssig. Beim Betreten des Denkmals steht man also bereits nach wenigen Schritten mitten in den Betonquadern, die viel größer sind als man selbst und einem die Sicht nehmen. Man kann nur noch in vier Richtungen wieder nach außen sehen.
Das beklemmende Gefühl wird zusätzlich verstärkt, weil die Stelen einen leichten Winkel haben und auf den Betrachter zuzustürzen scheinen. Der Beton, aus dem die Würfel sind, wirkt kalt, glatt und grau. Insgesammt ist es ein deprimierender Ort, der tatsächlich zum Denken anregt.
Wobei ich mich – ehrlich gesagt – fragte, was der Künstler denn nun eigentlich mit dem Kunstwerk ausdrücken wollte. Gewiss, es wirkt beklemmend, und dass die Tiefe von Außen nicht sichtbar ist, mag auch die eine oder andere Interpretation erlauben. Aber warum sind es ausgerechnet 2711 Stelen? Warum diese Quaderform? Wo ist nun genau der Bezug zu den Juden, die im zweiten Weltkrieg ermordet wurden?
Nirgendwo fand ich einen Hinweis darauf. Noch nicht einmal einen Hinweis, was das Denkmal denn überhaupt darstellen soll. Ein unvorbereiteter Berlintourist kann mit dem Denkmal sicherlich gar nichts anfangen. Es gibt noch nicht einmal einen Hinweis auf das unterirdische Museum auf dem Gelände. Ich habe davon selbst erst zu Hause bei einem Blick in den Wikipedia-Artikel erfahren.
Was es dagegen alle paar Meter an dem Außenrand gibt, ist eine Steintafel, die in den Boden eingelassen ist und immer den gleichen Text trägt. Was steht drauf? Typisch Deutsch: Es ist ein Verbotsschild, das genau regelt, wie sich der Besucher in dem Mahnmal zu verhalten hat.
Es sind Zwillinge!
Intel hat ein neues Logo.
Und anscheinend haben große Halbleiterfirmen die gleiche Agentur für das Logo-Design. Die Ähnlichkeit mit dem Logo eines anderen Herstellers dieser kostbaren Computerchips ist jedenfalls... naja... nicht gerade klein, oder?

Dunkel war's...
...der Mond schien helle: Über Deutschland zeigte sich heute eine partielle Sonnenfinsternis.

Ich hatte eigentlich nicht erwartet, durch den dichten Nebel, der heute morgen über der Stadt lag, überhaupt etwas davon zu sehen. Aber dann erlaubte die Wolkendecke doch einen Blick auf das Ereignis.


