Pimp my Gnome, Teil 1: Extensions

Friday, June 3, 2011 9:19:04 AM

Man kann es nicht schönreden: Ein standardmäßig installiertes Gnome 3 hat in etwa den Coolness-Faktor einer Waschmaschine und den Bedienkomfort eines Plattenspielers. Nachdem sich der erste Schock gelegt hat, wird es nun Zeit zu schauen, wie sich zumindest die gröbsten Unzulänglichkeiten beseitigen lassen. Dieser Mehrteiler mit offenem Ende nennt sich “Pimp my Gnome” und wird die Tricks dokumentieren, die ich auf dem Weg zu meinem erhofften Gnome 3-Glück finden werde.

Den Anfang machen die Gnome Extensions. Und die sind tatsächlich ziemlich cool.

Ein persönlicher Blick auf Gnome 3

Monday, May 30, 2011 11:31:20 PM

“Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.” - Albert Einstein

Mit Fedora 15 “Lovelock” geht ein Generationenwechsel des Gnome-Desktop einher. Das neue Gnome 3 wurde komplett überarbeitet, von Ballast befreit und in seiner Bedienung vereinfacht. Ich habe am Wochenende einen Praxistest gemacht. Dieser Text beschreibt meine persönliche Meinung zu Gnome 3 nach diesem Wochenende.

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Tags: Gnome 3

Fedora 15 vorerst ohne RPM fusion [Update]

Thursday, May 26, 2011 10:48:51 AM

Seit Dienstag ist Fedora 15 verfügbar. Eine Wolke trübt jedoch die Freude über “Lovelock”: RPM fusion hat den Sprung auf die neue Release bisher noch nicht geschafft.

Auf der Homepage wird Fedora 15 noch gar nicht erwähnt. Der Versuch, der Installationsanleitung zu folgen, endet mit der Fehlermeldung, dass zwei Zertifikatdateien nicht gefunden werden konnten. Und auch im Downloadbereich ist noch kein Verzeichnis für Fedora 15 vorgesehen.

Um das Problem erst einmal zu umgehen, kann man stattdessen die RPM fusion-Konfiguration für Rawhide durchführen. Alternativ stellt ein Blogeintrag von Xenode Systems die benötigten Zertifikatdateien zur Verfügung. Wie Xenode_Blogger an diese Dateien kam, konnte ich nicht herausfinden, daher ist ein wenig Vorsicht bei dieser Lösung vielleicht angebracht.

Besitzer von Nvidia-Grafikkarten können anschließend mit yum install akmod_nvidia ein Paket installieren, das den Nivida-Treiber für den aktuellen Kernel automatisch generiert. So umgeht man das Problem, dass in RPM fusion momentan kein Nvidia-Treiber für den Kernel von Fedora 15 verfügbar ist.

Doch was ist los bei RPM fusion? Anfragen in den Mailinglisten bleiben unbeantwortet. In Fedora-eigenen Mailinglisten wird nur auf RPM fusion weiterverwiesen, auch dort scheint man nichts Genaueres zu wissen, aber auch wenig Interesse zu zeigen.

Ich persönlich betrachte das Problem mit großer Sorge. RPM fusion ist wohl das wichtigste 3rd-Party-Repository für Fedora. Es stellt propriertäre Treiber, mp3-Codecs, VirtualBox und vieles mehr zur Verfügung, was Fedora selbst aus Lizenzgründen nicht bereitstellen kann. Sollte es für diese Verzögerung keine technischen, sondern personelle Gründe geben, sollten die Fedora-Entwickler schon aus Eigeninteresse für rasche Hilfe sorgen. Denn bricht RPM fusion weg, ist abzusehen, dass ein Großteil der Fedora-Anwender zu Ubuntu abwandern wird.

Update: Mittlerweile steht das Repository zur Verfügung. Wer die Rawhide-Pakete für RPM fusion installiert hatte, braucht nichts weiter zu tun als sein System zu updaten. Eine Antwort von den Entwicklern, was der Grund für die Verzögerung war, steht noch aus.

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Tags: RPM fusion, F15

Android-Debugging unter Fedora

Thursday, May 26, 2011 12:48:47 AM

Eine schöne Sache an der Android-Plattform ist, dass man auch unter Linux Apps entwickeln kann. Java und die Entwicklungsumgebung Eclipse steht als fertiges Paket zur Verfügung, und bei Google können die Entwicklertools kostenlos heruntergeladen werden.

Das Testen erfolgt entweder über einen Emulator, oder man geht gleich ans Eingemachte und testet seine Anwendung auf echter Hardware. Bevor das möglich ist, muss Fedora das Smartphone bekannt gemacht werden. Dazu wird mit Root-Rechten die Datei /etc/udev/rules.d/51-android.rules angelegt und mit folgendem Inhalt versehen:

SUBSYSTEM=="usb",SYSFS{idVendor}=="0bb4",SYMLINK+="android_adb",MODE="0666"

Unter idVendor wird die jeweilige Hersteller-ID des Smartphone-Herstellers eingetragen. Eine Tabelle der Vendor IDs gibt es ebenfalls bei Google. Wenn mehrere Smartphones verschiedener Hersteller zum Einsatz kommen, können entsprechend weitere Zeilen ergänzt werden.

Als nächstes muss auf dem Android-Phone das USB-Debugging aktiviert werden. Den Menüpunkt findet man unter EinstellungenAnwendungenEntwicklungUSB-Debugging aktivieren.

Wenn man nun seinen Androiden per USB anstöpselt und in dem Android-SDK das Kommando

platform-tools/adb devices

aufruft, sollte das Smartphone aufgelistet werden. Es steht dann als Zielplattform für die Entwicklung zur Verfügung.

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Tags: SDK, Debugging, USB

Die Bahn vergisst seine Fahrgäste

Friday, May 6, 2011 1:03:24 PM

Die Bahn vergisst seine Fahrgäste, diesmal im wörtlichen Sinn.

Und zwar wurde die Müngstener Eisenbahnbrücke Ende 2010 gesperrt, weil die Sicherheit der vor sich hinrostenden Stahlkonstruktion nicht mehr gewährleistet war. Seitdem dürfen die Fahrgäste zwischen Remscheid und Solingen auf Busse umsteigen, die ins Tal fahren, dort die Wupper überqueren und dann wieder hochfahren. Der Umweg kostet 20 Minuten.

Die Bahn hat die Brücke ein wenig saniert und dann beim Eisenbahnbundesamt einen Antrag eingereicht, um die Strecke wieder befahren zu dürfen. Beantragt haben sie ein Gewicht von etwa 70 Tonnen. Etwa so viel wiegt ein Zug – allerdings leer. Jetzt muss die Bahn nachbessern. Und die Fahrgäste dürfen sich weiter mit dem Bus über die Wupper quälen.

Weitere Artikel: Die Süddeutsche schreibt, wie es zu der Panne kam, der Schweizer Tagesanzeiger findet recht deutliche Worte für den Zustand der Bahn in ihrem Nachbarland, und zughalt.de beleuchtet die rechtlichen Aspekte dahinter.

Foto: Lordnikon (gemeinfrei)

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Tags: #fail, Bahn

Galerie, reloaded

Wednesday, March 30, 2011 1:16:37 AM

Die letzten Galerien meiner alten Homepage sind jetzt auch in dieses Blog umgezogen.

Der Umzug dieser Galerien hat mehr Zeit in Anspruch genommen, weil die Bilder zum großen Teil noch auf Film fotografiert wurden. Die meisten Negative habe ich neu gescannt und digital nachbearbeitet. Ich meine, der Aufwand hat sich gelohnt:

Links sieht man das restaurierte Bild, rechts die ursprüngliche Fassung von meiner alten Homepage.

Mit diesem Satz Bilder ist meine alte, in PHP geschriebene shredzone obsolet geworden. Ich habe sie jetzt endgültig vom Netz genommen.

Als nächstes werden nun Fotos unserer Reisen von 2007 bis 2010 online gehen, mit dabei sind die schon seit Jahren versprochenen Fotos von Rhodos. Stay tuned. :-)

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Weitere Galerien sind da!

Monday, February 28, 2011 12:02:38 AM

So, jetzt gibt es gleich einen ganzen Schwung alter Bilder. Ich habe sie teils neu vertextet und (soweit es mir möglich war) auch Geolokalisiert.

Als nächstes ziehen die alten Galerien bis Mitte 2004 um. Sie enthalten teilweise Analogfotos, welche ich zwischenzeitlich neu digitalisiert habe und nun noch ein wenig nachbearbeiten muss. Lasst euch überraschen, aber die Wartezeit lohnt sich. :-)

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String LOBs on PostgreSQL with Hibernate 3.6

Thursday, February 24, 2011 12:35:05 AM

For String properties that may contain more than 255 characters, it is advised to add a @Lob annotation to the appropriate property. For example, to keep a comment text in an entity, one would write:

@Lob
public String getComment() { return comment; }
public void setComment(String comment) { this.comment = comment; }

On PostgreSQL, a large string is usually kept in a TEXT column (instead of VARCHAR). However, after updating to Hibernate 3.6, an exception was suddenly thrown when accessing such a property (along with an SQLState: 22003 from PostgreSQL):

org.postgresql.util.PSQLException: Bad value for type long : This is some text...
	at org.postgresql.jdbc2.AbstractJdbc2ResultSet.toLong(AbstractJdbc2ResultSet.java:2796)
	at org.postgresql.jdbc2.AbstractJdbc2ResultSet.getLong(AbstractJdbc2ResultSet.java:2019)
	at org.postgresql.jdbc4.Jdbc4ResultSet.getClob(Jdbc4ResultSet.java:43)
	at org.postgresql.jdbc2.AbstractJdbc2ResultSet.getClob(AbstractJdbc2ResultSet.java:384)
        ... and more

Obviously, the PostgreSQL connector tried to interprete the textual content as a long integer now, which – of course – results in a failure. PostgreSQL knows two ways of storing binary large objects, either as BYTEA within the table space, or as OID in a separate place and referenced by a numerical identifier. It seems that Hibernate 3.6 suddenly treats TEXT columns like OID columns as well.

In the internet, I have found similar problems related to @Lob annotated byte[] properties. A common solution was to add a @Type annotation to the property.

An attempt to add @Type(type = “org.hibernate.type.MaterializedClobType”) did not help at all. Instead, @Type(type = “org.hibernate.type.TextType”) did the trick:

@Lob
@Type(type = "org.hibernate.type.TextType")
public String getComment() { return comment; }
public void setComment(String comment) { this.comment = comment; }

For PostgreSQL, it now works fine again, even without needing to alter the table column type. However I couldn’t check the impact of the annotation on other DBMS (like Oracle). Your feedback is welcome.

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Tags: PostgreSQL, English, Hibernate

LibreOffice braucht Starthilfe

Thursday, February 24, 2011 12:08:54 AM

Der nach den Querelen mit Oracle entstandene Open Office-Fork LibreOffice erfreut sich einer weiter zunehmenden Beliebtheit. Dass es ab Fedora 15 das vorinstallierte Office-Paket sein wird, gilt als sicher. Auch Ubuntu hat sich für LibreOffice entschieden, Canonical hat außerdem einen Entwickler für das Projekt abgestellt.

Um die Stiftung nun auch finanziell auf eigene Beine zu stellen, sammelt die OpenOffice.org Deutschland e.V. Spendengelder. Bevorzugt soll die Stiftung in Deutschland eingetragen werden, da sie so “die größtmögliche Stabilität garantiert - nicht nur für Anwender, sondern auch für Entwickler, Firmen und Behörden.” Das deutsche Recht verlangt allerdings einen Kapitalstock von mindestens 50.000 Euro. Dieser soll bis zum 21. März eingesammelt sein. Ein hohes Ziel, von dem die Foundation allerdings mittlerweile “nur” noch knapp 5.000 Euro entfernt ist.

Die OpenOffice.org Deutschland e.V. ist nach eigener Aussage ein gemeinnütziger Verein, so dass alle Spenden in Deutschland steuerlich geltend gemacht werden können.

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Tags: Spende, LibreOffice

Weiße Flecke auf dem Pflaster

Wednesday, February 23, 2011 12:46:53 AM

Ach ja... Im österreichischen St. Pölten hat das Rätselraten ein Ende: Bei den weißen Flecken auf dem Gehsteig handelt es sich um Kaugummi.

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Tags: Fundstück, Fun