Lenovo ThinkPad X100e und Fedora 13 - Teil 3
Im vorherigen Teil wurde beschrieben, wie Fedora 13 auf dem ThinkPad X100e installiert und die Hardware fast komplett unterstützt wird. In diesem letzten Teil werde ich nun noch etwas Feinschliff am System anlegen.
Lenovo ThinkPad X100e und Fedora 13 - Teil 2
Nachdem ich im ersten Teil die Hardware des ThinkPad X100e näher betrachtet habe, geht es jetzt ins Eingemachte. In diesem Teil beschreibe ich, wie Fedora 13 auf dem X100e installiert wird. Leider ist es nicht ganz so leicht wie erwartet.
Adobe beendet 64 bit-Flash-Beta
Adobe hat zeitgleich mit dem Sicherheitsupdate für seinen Flash Player den 64 bit-Betatest für Linux aufgekündigt. Wo einst ein 64 bit-Plugin heruntergeladen werden konnte, liest man jetzt nur noch eine Nachricht, dass die Beta beendet wurde und eine 64 bit-Version irgendwann in der Zukunft veröffentlicht wird. Das dazu gehörende Forum wurde kommentarlos geschlossen.
Wer auf einem 64 bit-Linux das Flash-Plugin verwenden möchte, darf also ab jetzt wieder zum guten alten nspluginwrapper greifen.
So allmählich gewinnt HTML5 stark an Attraktivität...
Jetzt auch mit Flattr
Ich habe eben Flattr-Buttons hinzugefügt. Erst mal aber nur, um Erfahrung damit zu sammeln und zu schauen, wie viele Flattrs dadurch überhaupt reinkommen.
Übrigens: Sein Flattr-Konto kann man endlich nicht mehr nur über PayPal aufladen, sondern zum Beispiel per Kreditkarte.
Lenovo ThinkPad X100e und Fedora 13 - Teil 1
Mit dem ThinkPad X100e hat Lenovo ein ziemlich attraktives Netbook auf den Markt gebracht, nicht zuletzt wegen des Designs, der Ausstattung und des Preises. Doch wie steht es mit der Linux-Unterstützung? Und lässt sich die einzige wirkliche Schwäche, der stromhungrige Prozessor, auch unter Linux ein wenig lindern?
In diesem ersten Teil beschreibe ich erst einmal die Hardware selbst. Der zweite Teil wird sich mit der Installation von Fedora 13 auf dem System beschäftigen, und im dritten Teil gebe ich dem System noch einen letzten Schliff, Stromsparmaßnahmen inklusive.
Aber schauen wir uns das ThinkPad erst einmal etwas näher an...
NRW-Piraten holen 1,6%
Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen schafften die Piraten laut offiziellem Endergebnis 1,6%.
Das Ergebnis liegt nur knapp unter dem Ergebnis der Bundestagswahl 2009, wo die Piraten in NRW 1,7% (und bundesweit sogar 2%) schafften. Wenn man sich das Ergebnis schön reden möchte, findet man gute Argumente. So wurde die Piratenpartei bei der Bundestagswahl noch von einer Euphoriewelle getragen, die bei dieser Wahl ausfiel. Den Menschen war es möglicherweise auch wichtiger, Rüttgers und die schwarz-gelbe Bundesregierung abzuwatschen. Das Presseecho zu den Piraten war diesmal auch wesentlich leiser als bei der Bundestagswahl.
Bei dieser Wahl mussten die Piraten ihre Wähler also mit mehr Eigenanstrengung motivieren. Das eher maue Ergebnis zeigt, dass hier noch Optimierungspotenzial besteht, um den Wähler auf der Straße zu erreichen. Die Piratenkommunikation scheint sich immer noch zu sehr auf die virtuellen Bierzelte Twitter und IRC zu verlagern. Ein etwas blamabler Beleg dafür ist, dass selbst um 8 Uhr noch kein offizielles Wahlergebnis auf den Webseiten der Bundes- wie Landespiraten zu lesen war.
Eines ist allerdings wirklich positiv am Ergebnis der Piraten: die Position als stärkste Kleinpartei wurde erfolgreich verteidigt. Die Piraten können sich also auch bei der nächsten NRW-Landtagswahl auf eine bessere Position weiter oben auf dem Wahlzettel freuen.
Und wer möchte, kann auch eine späte Genugtuung dafür empfinden, dass die SPD die Stimmen derjenigen Wähler, die sie letztes Jahr mit der Zustimmung zum Zugangserschwerungsgesetz vertrieben hatte, jetzt so notwendig gebraucht hätte.
Domainvergabe in Staatshände? (Update)
Nach einem Bericht des ZDNet möchte Innenminister de Maizière, dass der Staat die Kontrolle über die Domainvergabe im Internet erhält.
Es ginge um das Vertrauen der Bürger, dass Dienste wie Online-Banking und E-Mails tatsächlich sicher seien. Hier ignoriert de Maizière die Realität. Für eine sichere Kommunikation ist die Domain eher nebensächlich — wer wüsste schon, ob www.sparkasse-banking.de einer Sparkasse oder Betrügern gehörte?
Wichtiger ist ein anderer Mechanismus: Sensible Kommunikationsdaten, wie sie beim Online-Banking, Shopping oder bei der Abfrage von E-Mails anfallen, werden verschlüsselt übertragen. Dies geschieht zum Beispiel per https, was der Bürger ganz leicht an einem entsprechenden Schloss-Symbol an seinem Browser erkennen kann. Ein Klick auf dieses Schloss verrät, wer der Eigentümer des Schlüssels ist, mit wem also kommuniziert wird. So genannte Zertifizierungsstellen stellen dafür durch aufwändige Tests die Authentizität des Schlüsselinhabers sicher.
Und das alles funktioniert schon seit Jahren zuverlässig, auch wenn Herr de Maizière dies für ein Phänomen halten mag. Es ist übrigens interessant, dass ausgerechnet die CDU, die sonst alles privatisiert, was sich nicht schnell genug rettet, hier von einer Verstaatlichtung redet.
Ist es wirklich so schlimm, dass die Domainverwaltung in Händen eines privaten Unternehmens liegt? Im Gegenteil: Ich meine, es ist sogar absolut notwendig für eine funktionierende Demokratie, dass dies so ist! So hat sich der Staat aus gutem Grund auch aus der Presse und dem Fernsehen herauszuhalten, um eine freie, kritische und unparteiische Berichterstattung zu gewährleisten.
Ähnlich ist es bei der Verwaltung von Domainadressen. Der Staat hat nicht darüber zu entscheiden, wer eine Domain erhalten darf, und zu welchen Bedingungen. China geht hier wieder einmal als trauriges Beispiel für eine staatlich kontrollierte Domainvergabe voran. Dort dürfen Domains nur noch von zugelassenen Unternehmen oder staatlich anerkannten Organisationen beantragt werden. Der Staat hat so die Möglichkeit, unliebsame Inhalte schnell aus dem Internet verschwinden zu lassen oder gar nicht erst dort hineinzulassen. Hinhalten darf für diese Regulierungswut übrigens ein bei Politikern hier wie dort offenbar sehr beliebtes Scheinargument: der Kampf gegen Pornografie.
Der Vorstoß de Maizières lässt sich lediglich als ein erneuter plumper Versuch werten, in der Öffentlichkeit Stimmung für eine staatliche Kontrolle des Internets zu machen. Es scheint tatsächlich ein dringendes Anliegen zu sein, wenn zum Beispiel die EU 300.000 Euro locker macht, um die öffentliche Meinung für Websperren zu begeistern.
Update: Mittlerweile folgte ein Dementi. Ich lasse den Artikel trotzdem so stehen. Dann brauche ich ihn später nicht noch einmal neu schreiben. 
Captchas sind wieder da
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Bild Nummer 37
Das Wochenende verbrachte ich mit dem Sortieren der Fotonegative, die sich als Relikt aus meiner Analogfilmära seit 1996 angesammelt hatten. Dabei fiel mir auf, dass im Labor Negativstreifen aneinander geklebt werden, vermutlich damit sie als ein langer Film durch die Maschine gezogen werden können. Nach dem Entwickeln werden die Negative dann in kurze Abschnitte aufgeteilt und eingetütet. Das Filmende wird jedoch nicht am Klebestreifen durchtrennt, sondern kurz davor. Man findet in seiner Negativtasche also stets noch ein paar Millimeter vom benachbarten Filmstreifen.
An sich ist das kein Thema, wenn da nicht manche Kameras wären, die auf einen 36-er Film noch ein 37. Bild quetschen. Meistens geht das gut, und man findet dann tatsächlich 37 Abzüge in der Fototasche. Manchmal wird der Film aber auch am Bild 37 jäh mit dem nächsten Film verklebt, und schon wandern ein paar Millimeter jenes Bildes in die Negativtasche eines Fremden.
Das hier sind die Bilder, die ich auf diese Weise gefunden habe:

Ein großer Teil des Bildes wird vom Klebestreifen verborgen. Wenn man den Kleber rückstandslos entfernen könnte, könnte man sogar noch deutlich mehr sehen.
Willkommen zur neuen Shredzone
Vor 10 Jahren war es soweit: Die shredzone.de ging online! Heute bin ich stolz darauf, dass ich es rechtzeitig zum Jubiläum geschafft habe, mein neues Blog online zu stellen.
Die Blog-Software nennt sich Cilla und ist eine Eigenentwicklung, in die jetzt schon einige lange Abende an Arbeit geflossen sind. Einige Dinge, die ich geplant habe, habe ich nicht mehr rechtzeitig fertig bekommen. Deshalb trägt die Shredzone momentan das (mittlerweile für’s Web 2.0 schon fast obligatorische) Beta-Batch.
Den Quelltext von Cilla werde ich auf meiner Entwicklungs-Site freigeben, sobald ich nicht mehr allzu viel darin umstelle.
Der Inhalt meiner alten Homepage — insbesondere die Fotogalerie — wird nach und nach auf meinen neuen Auftritt umziehen. Bis dahin steht die alte Site noch unter old.shredzone.net zur Verfügung.
Viel Spaß auf der neuen Shredzone!
PS: Bis das Captcha-System fertiggestellt ist, werde ich alle neuen Kommentare erst einmal moderieren. Bitte habt ein wenig Geduld, bis euer Kommentar freigegeben wird.
PPS: Die Website sieht auf dem Internet Explorer 6 furchtbar aus. Ich halte es da wie Google: Es wird höchste Zeit, dieses furchtbare Relikt aus der Jahrtausendwende endlich zu begraben.
